Health Guide for travelers to Thailand
Health Guide for travelers to Thailand

Jedes Jahr besuchen mehr als 5 Millionen Touristen Thailand als eines ihrer Reiseziele in Asien. Viele kommen mit einer unzureichenden Gesundheits-Beratung was häufig zu Krankheiten, die einen guten Teil ihrer Reise verderben, führt. Die hier bereitgestellten Informationen werden Ihnen helfen sich gegen einige der Krankheiten zu wappnen damit die Urlaubsfreude nicht getrübt wird.

Gesundheits-Hinweise
Sexually transmitted diseases and HIV/AIDS

Urethritis (Harnröhrenentzündung) ist die häufigste behandelbare sexuell übertragene Krankheiten unter den Touristen Asien. Gonorrhö (Tripper) ist in Südostasien häufig multiresistent gegen Antibiotika. Während Syphilis-Infektionen seltener werden breitet sich HIV / Aids, vor allem durch ungeschützten sexuellen Kontakt, in den meisten asiatischen Ländern weiter aus. Ein häufiger Wechsel des Sexualpartners kann gefährlich sein. Für Reisende sind die lokalen Sexarbeiterinnen potentielle Quellen für sexuell übertragbare Krankheiten und HIV / Aids. Man sollte deshalb beiläufigen Sex entweder vermeiden oder sich unbedingt durch die Verwendung von Kondomen schützen.

Malaria

Bangkok und die meisten Provinzen in der zentralen Region sowie alle Städte in Thailand und die wichtigsten Touristenzentren wie Chiang Mai, Phuket, Hua-Hin und Koh Samui sind seit Jahrzehnten Malaria frei. Allerdings bergen Ziele in ländlichen Gebieten, vor allem in den Berg-und Grenzregionen noch gewisse Risiken. Malariamittel wie Chloroquin und die meisten anderen chemischen Prophylaxe haben sich als weitgehend unwirksam gegen die Malaria tropica erwiesen. Touristen welche diese endemischen Gebiete besuchen wollen wird eher empfohlen generelle Vorkehrungen gegen Mückenstich zu treffen. Nach Sonnenuntergang sollten sie in einem abgeschirmten Quartier oder unter einem Moskitonetze bleiben, langärmelige Hemden und Hosen tragen und ein Mückenschutzmittel verwenden. Diejenigen die innerhalb von zwei Wochen nach Einreise in ein gefährdetes Gebiet Fieber entwickeln sollten sich sofort einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.

Dengue fever and dengue hemorrhagic fever

Diese Krankheiten sind in Südostasien heimisch. Sie werden vom Dengue-Virus der durch den Stich von Aedes Mücken übertragen wird, die in Häusern und ihrer Umgebung leben, verursacht. Diese Mücken stechen während der Tageszeit und Dengue-Infektionen bei der lokalen Bevölkerung, meist Kinder, führen oft zu Fieber mit Blutungen der Haut und anderen Organen (hämorrhagisches Dengue Fieber), die manchmal tödlich ausgehen können. Bei Reisenden aus nicht-endemischen Gebieten manifestiert sich die Infektion normalerweise als Fieber mit Ausschlag auf der Haut und starken Kopf-und Muskelschmerzen und ist in der Regel nicht tödlich. Das Fieber dauert etwa 3-4 Tage an während denen man kaum etwas essen und trinken kann. Es ist daher zu empfehlen den Flüssigkeitsverlust durch Infusionen mit Salzlösungen auszugleichen.

Die größte Gefahr einer Dengue-Infektion besteht in der Regenzeit wenn die Aedes Mücke reichlich vorhanden ist. Reisende sollten deshalb, vor allem in der Regenzeit, einen Mückenschutz auch am Tage verwenden. Diejenigen die Symptome einer Dengue-Infektion entwickeln sollten mit einem Arzt Rücksprache halten um die Ursache der Erkrankung festzustellen.

Rabies

Tollwut kann vor allem bei Hunden gefunden werden. Obwohl Thailand an der Eliminierung der Krankheit gearbeitet hat und die Situation sich stark verbesserte, wird Reisenden empfohlen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen wenn ihre Reisepläne Gebiete einschließen wo die Gefahr eines Tier-Bisses bestehen kann. Wer zum Beispiel viel zu Fuß durch Kommunen wandert möchte sollte sich vorher einer Tollwutimpfung unterziehen. Dafür sind drei intramuskulär verabreichte Spritzen nötig. Im Falle eines Bisses ohne vorherige Impfung ist in der Regel auch eine nachträgliche Impfung wirksam wenn sie unverzüglich nach dem Biss eingeleitet wird. Doch auch diejenigen die eine vorherige Impfung gehabt haben sollten, wenn sie gebissen werden, Rücksprache mit einem Arzt halten und eine Auffrischimpfung in Betracht ziehen.

Japanese encephalitis

Diese Virusinfektion des Gehirns wird durch den Biss von Stechmücken, die in landwirtschaftlichen Flächen vorherrschen, übertragen. Sie ist in vielen ost-und südost-asiatischen Ländern zu finden, vor allem in den ländlichen und vorstädtischen Gebieten. Wie bei der Malaria kann man eine Ansteckung verhindern wenn man Mückenstiche in der Nacht durch ein Moskitonetz und/oder einem Mückenschutz verhindert. Denjenigen die sich mehrere Monate in ländlichen Gebieten dieser Region aufhalten wollen wird empfohlen vor dem Antritt der Reise eine Impfung gegen die japanische Enzephalitis durchzuführen.

Typhoid fever

Typhus ist heutzutage sehr selten in Thailand. Trotzdem sollten Reisende ihre Vorsicht vor dieser von Lebensmitteln und Wasser übertragenen Krankheit nicht vernachlässigen. Vorsorgemaßnahmen gegen Durchfall, wie später erwähnt, sind auch für Typhus wirksam. Man kann sich auch vor der Reise einer Typhus-Impfung unterziehen aber auch die meisten Krankenhäusern und Kliniken in Thailand bieten eine Impfung an falls es nötig sein sollte. Durchfall wird meist durch Einnahme von Speisen oder Getränken die mit Bakterien oder Viren verseucht sind verursacht. Um zu verhindern Durchfall zu bekommen sollte man Rohkost vermeiden und nur abgekochtes, abgefülltes oder kohlensäurehaltiges Wasser trinken.

Essen von Straßenhändlern sollte man mit Vorsicht genießen wenn es nicht durchgebraten ist. Frisches Obst und Gemüse sollte ausreichend mit sauberem Wasser gewaschen werden. Frischer Salat sollte nur von einem Salatbuffet oder einem Restaurant mit gutem hygienische Standard genossen werden. Die meisten Probleme enstehen beim Verzehr von Meeresfrüchten die nicht frisch sind, besonders Muscheln und andere Schalentiere. Das Leitungswasser in vielen südostasiatischen Städten sollte eigentlich trinkbar sein aber es ist immer noch ratsam es nicht zum trinken zu verwenden. Die Gefahr die von einem Durchfall ausgeht ensteht in erster Linie aus dem Verlust von Wasser und Elektrolyten des Körpers. Wenn Sie während Ihrer Reise Durchfall bekommen ist es sehr hilfreich Abhilfe eine Elektrolyt-Lösung zu trinken um den Verlust zu ersetzen. Daher ist es immer nützlich einige Pakete Elektrolytlösung in Ihrer Reiseapotheke zu haben. Wenn Ihr Durchfall schlimmer wird oder sich nicht innerhalb von 12-24 Stunden verbessert konsultieren Sie besser einen Arzt für eine Untersuchung und Behandlung.

Es gibt zwei große Gruppen von viraler Hepatitis wobei die Erste, Hepatitis A und E, in vielen Teilen Asiens endemisch sind. Diese Hepatitis wird durch kontaminierte Lebensmitteln und Wasser verbreitet. Die meisten Einheimischen sind durch natürliche Infektion immun gegen diese Art von Hepatitis aber Reisende aus Gebieten mit besseren hygienischen Verhältnissen sind empfänglicher für Infektionen. Deshalb wird empfohlen die gleichen Maßnahmen zur Prävention, wie beim Durschfall vorgeschlagen, zu ergreifen. Ein alternativer Schutz gegen Hepatitis A ist die Immunisierung mit Hyper Immunserum oder Hepatitis A-Impfstoff. Wenden Sie sich an einen Arzt bei einem etablierten medizinischen Dienst für eine Immunisierung.

Die zweite Gruppe umfasst Hepatitis B, C und D die durch kontaminiertes Blut oder sexuelle Kontakte übertragen werden oder von infizierten Müttern auf ihre Babys bei der Geburt weitergegeben werden; ähnlich wie HIV / AIDS übertragen wird. Diese Gruppe von Hepatitis kann gleichzeitig und effektiv vermieden werden wenn man eine Immunisierung gegen HIV / AIDS vornimmt. Ein wirksamer Impfstoff gegen Hepatitis B steht bei den meisten medizinischen Dienstleistern zur Verfügung.

Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in Thailand krank werden konsultieren Sie einen Arzt in:
  • Gemeinde-Krankenhaus
  • Bezirks-Krankenhaus
  • Medizinischem Zentrum
  • Privaten Hospital oder Klinikum
Für Informationen über Impfungen wenden Sie sich an Ihr Tropenninstitut oder:

International Communicable Disease Control Section, Division of General Communicable Diseases, Department of Communicable

Disease Control Ministry of Public Health, Tel. 286-5114
Airport Health Office, Tel. 535-1482
Port Health Office, Tel. 249-4110

Quelle: Amt für Kontrolle übertragbarer Krankheiten, Ministerium für öffentliche Gesundheit
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