Auf Phuket kann man chinesische Tempel, buddhistische Wats und
Moscheen finden. Hier stellen wir die wichtigsten vor.
Phuket beliebtester, größter und berühmtester Tempel, 'Wat Chai Tararam'
oder 'Wat Chalong', wurde im Jahre 1837 erbaut. Er liegt etwa 8
Kilometer von der
Stadt Phuket entfernt und beherbergt den berühmten "Luang
Po Cham", ein Mönch, der den Einheimischen im Kampf gegen die Rebellion
Ang Yi's während der Herrschaft von König Rama V im Jahr 1876 half. Vor
kurzem wurde neben dem Tempel eine 61,4 Meter hohe Chedi errichtet
welche die 'Phra Borom Sareerikatat' Reliquie, ein Stück von Lord
Buddha's Knochen aus Sri Lanka, beherbergt. Die Chedi ist eine Mischung
aus südlichen, zentralen und nordöstlichen Architekturstilen und ist die
erste in dieser Region die eine heiligen Buddha Reliquie enthält.
Gelegen an der Thep Krasatri Straße in Thalang Stadt ist es Phukets
ältester Tempel und ca.250 Jahre alt. Der historische Tempel befindet
sich auf dem Gebiet wo die
Schlacht von Thalang im Jahr 1785 stattfand.
Im Inneren befinden sich drei sehr alte Statuen von Buddha die mit Zinn
verkleidet sind. Sie sind die größten ihrer Art in der Welt und stammen
aus einer Zeit als Zinn noch als semi-Edelmetall betrachtet wurde. Jeder
der Bäuche der drei großen Statuen enthält eine kleinere Statue und sie
werden deshalb in der lokalen Mundart "Mönche im Bauch" genannt; oder
"Die Drei Könige" in der formalen Sprache.
Phra Thong Tempel (Wat
Phra Thong)Dieser Tempel beherbergt eine goldene Buddha Statue die vor langer
Zeit aus der Erde auftauchte und es gibt eine Geschichte über ihre
Entdeckung.
Die Geschichte handelt von einem Jungen der seinen
Büffel an einen, wie er dachte, Pfosten band. Kurz danach fiel er in
Agonie und starb. Der Vater des Jungen träumte dass der Grund das sein
Sohn starb eine Strafe war für die Sünde einen schmutzigen Büffel an ein
heiliges Objekt zu binden. Der Pfosten war in Wirklichkeit die goldene
Spitze der kegelförmigen Mütze Buddhas. Er erzählte seinen Nachbarn von
dem Traum und sie gingen alle hinaus um die Statue auszugraben aber
hatten keinen Erfolg.
Später, zur Zeit Thao Thep Kasatris
heldenhafter Verteidigung gegen die birmanische Armee im Jahre 1785,
versuchten die Eindringlinge da erfolgreich zu sein wo die Dorfbewohner
scheiterten und ihre Absicht war die Buddha Statue mit zurück nach Birma
zu nehmen. Sakrale Gegenstände und Sklaven war damals die begehrteste
Beute der Armeen. Doch trotz mehrerer Versuche gelang es ihnen nicht die
Statue auszugraben und am Ende wurden sie von einem Schwarm von wütenden
Hornissen vertrieben. Die Dorfbewohner beschlossen darauf hin ihre
wunderbare Statue zu schützen indem sie den Teil der aus dem Boden ragte
mit einem Gipsverband aus Buddhas Kopf und Schultern bedeckten. In
diesem Zustand ist die Statue auch heute noch zu sehen. Der Tempel liegt
nördlich der Ampel am Stadtrand von Thalang Stadt. Ein großes Schild
zeigt den Eingang.
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