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Das Rehabilitations Zentrum befindet sich im Khao Pha Theaw Gebiet beim Bang Pae Wasserfall auf Phuket, etwa 9 Km östlich des Heldinnen Monuments und rund 20 Km vom Internationalen Flughafen Phuket entfernt. Folgen Sie der Straße 4027 bis Sie das Schild zum Bang Pae Wasserfall sehen, biegen Sie links ab und fahren Sie 1Km weiter bis zum Eingang des Parks (GPS: 8.041583, 98.393892). Dort müssen Sie ein Eintrittsgeld für den Nationalpark entrichten. Im Park finden Sie einen Parkplatz von dem aus Sie zu Fuß weiter bis zum Zentrum gehen können. Dort können Sie einige der Gibbons von der Aussichtsplattform aus sehen. Das Zentrum ist täglich von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Wenn Sie das Zentrum mit einer großen Gruppe besuchen möchten kontaktieren Sie bitte das Büro des Zentrums im voraus.

Das Gibbon Rehabilitation Project (GRP) wurde 1992 von Herrn Noppadol Preuksawan, Chef des Forstamtes in Phuket, Herrn Thavorn Sri-Oon, Bang Pae Substation Chef des asiatischen Wildlife Fund und einem amerikanischen Zoologen namens Terrance Dillon Morin ins Leben gerufen. Im Jahr 1994 begann die 'Wild Animal Rescue Foundation of Thailand' (WAR) das Projekt zu unterstützen und seitdem ist es eine Forschungs-Abteilung von WAR. 1. Entwickelung einer Methode um rehabilitierte Weißhandgibbons wieder erfolgreich in ihrem natürlichen Lebensraum einzugliedern: Das GRP hat in den letzten 10 Jahre Methoden für die Wiedereingliederung getestet. Jeder Wiedereingliederung ist eine Gelegenheit zum Lernen. Die Wiedereingliederung ist eine relativ neue Abteilung der Erhaltung sowie Neuland für die Forschung.

2. Die Nachfrage für die illegale Nutzung von Gibbons als Touristenattraktion und als Haustiere zu beenden: Das GRP hofft durch die Unterweisung der Besucher das Bewusstsein für die Not der in Gefangenschaft lebender Gibbons zu stärken und die Rolle die der Tourismus bei der Nachfrage nach Baby Gibbons spielt zu erklären.

3. Den letzten verbliebenen Regenwald auf der Insel Phuket - den Khao Phra Thaew Nationalpark - wieder zu bevölkern. Die Gibbons waren in Phuket vor über 25 Jahren durch Wilderei ausgestorben. Das GRP hofft den Wald durch die Eingliederung von Gibbons, die zuvor in Gefangenschaft gehalten wurden, wieder zu bevölkern. Das GRP hat im Oktober 2002 erfolgreich eine Gruppe Gibbons eingegliedert, eine zweite Familie im August 2003 und eine dritte Gruppe am Ende des Jahres 2004. Mehr Gruppen werden in der nahen Zukunft folgen.

4. Das Bewusstsein für die Bedeutung der Erhaltung der Umwelt zu stärken: Das GRP ist auch ein wichtiges Mittel um die Gemeinden über die Bedeutung der Erhaltung der Natur zu informieren. Das GRP unterhält Bildungsprogramme um es den Dorfbewohnern und Kindern zu ermöglichen den Wald und seine Tiere als wesentliche lebenserhaltende Quelle zu sehen.

5. Möglichkeiten zu bieten damit Freiwillige Helfer die Weisshandgibbons studieren können: Die Gibbons des GRP erlauben viele Formen der Forschung wie: Wiedereinführungs-Methoden, Verhaltensforschung an gefangenen und freigelassenen Gibbons und die Erforschung von Krankheiten bei Gibbons in Gefangenschaft.
1. Wilde Tiere sind im Rahmen des "1992 Wild Animal Reservation und Protection Act" in Thailand geschützt. Es wurde verboten einen Gibbon zu fangen oder zu besitzen - außer wenn der Gibbon in Gefangenschaft gezüchtet wurde. In diesem Fall ist der Eigentümer verpflichtet eine Lizenz vom Generaldirektor des Royal Forest Department zu haben. Wer gegen dieses Gesetz verstösst wird mit einer Haftstrafe von höchstens vier Jahren oder einer Geldstrafe von nicht mehr als vierzigtausend Baht oder beidem bestraft. Viele Besitzer hatten Angst vor diesem Gesetz und gaben ihre Gibbons an das Forstamt. Deshalb wurde das GRP eingerichtet um den unerwünschten Gibbons zu helfen. Die Fläche des Khao Phra Thaew (KPT) ist relativ klein (2.333 ha) und vollständig von Dörfern, Straßen und Plantagen umgeben. Daher sind dort nicht alle Arten der Fauna der Insel vertreten und diejenigen, die in diesem Wald leben, sind nicht leicht zu beobachten. Ihr natürliches Verhalten ist sich in der dichten Vegetation zu verstecken und ihre Angst vor den Menschen hat das noch verstärkt. Wanderer auf den Waldwegen können zwar die Tiere hören, werden aber kaum eine Chance haben sie auch zu sehen. Dies kann für Leute die an der Tierwelt interessiert sind frustrierend sein, aber durch diese Vorsicht gelang es den Tiere, die bis heute heftig gejagt wurden, zu überleben. Hoffentlich haben sie in der Zukunft keinen Grund mehr vor den Menschen Angst zu haben.

  • Khao Phra Theaw
    Vom Aussterben bedrohte Palme im KPT
  • Khao Phra Theaw
    KPT Nationalpark
- Khao Phra Thaew: Eine Insel auf der Insel Phuket
Phuket ist gleichzeitig eine Insel, eine Provinz in Südthailand, ein Bezirk, eine Stadt, eine Verwaltungsstelle, Palm Lang Kaw (Kerriodoxa) ein Name der immer bekannter wird und eine Region die zum Schaufenster des Königreichs werden soll. Vom ökonomischen und touristischen Gesichtspunkt aus gesehen wird Phuket sich Jahr für Jahr verbessern, um als glänzendes Beispiel dazustehen. In ihrer Rolle als Schaufenster der Nation sollte die Insel eine der wesentlichen und meisten bedrohten Landschaften der tropischen Welt konservieren: der des großen dichten Regenwaldes. Durch die schnelle Entwicklung wurde es notwendig den einzigen kompletten Regenwald der Insel in seiner Ursprünglichkeit zu erhalten. Da sich die Insel logistisch, ökonomisch und touristisch erweitert, erhöht sich auch der Wert des KPT als sicheren Hafen der Flora und Fauna und als Platz für wissenschaftliche Forschung.
Im April 1977 wurde der KPT zum geschützten Bereich erklärt - hauptsächlich um die charakteristische Palme von Phuket mit den botanischen Namens 'Kerriodoxa elegans' zu erhalten. Die Art ist von nur zwei Standorten im Süden Thailands bekannt. Sie wächst in Gruppen im Unterwuchs von eher trockenem immergrünem Wald an Hügelhängen zwischen etwa 100 und 300 Meter Seehöhe. Der Name Kerriodoxa ehrt den Sammler von thailändischen Pflanzen, Arthur Francis George Kerr (1877–1942). Die Endung -doxa stammt aus dem Griechischen und bedeutet Ruhm. Gattung und Art wurden 1983 von John Dransfield erstmals beschrieben.

Malayan Flying Lemur
Malayan Flying Lemur
Crab (Phricotelphusa limula)
Crab (Phricotelphusa limula)
Red-Billed Malkoha
Red-Billed Malkoha
ang Sai at the source of Bang Pae Waterfall
Wang Sai beim
Bang Pae Wasserfall
Bang Pae Waterfall
Bang Pae Wasserfall
The endangered palm specie of KPT
Die bedrohte Palmenart im KPT


 

Informationen von
Mr. Awat Nitikul, Chief of the Khao Phra Theaw Non-hunting Area (National Park, Wildlife and Plant Conservation Department)
Khao Phra Theaw Wildlife Park and Forest Reserve, Jean Boulbet and Nophadol Briksavan

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