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Similan National Park

Der Mu Ko Similan Nationalpark wurde von der US Zeitschrift 'Skin Diving' zum besten Tauchplatz der Welt gewählt. Die Similan Inseln im Herzen der Andamanensee sind in der Tat in ihrer exotischen Schönheit unübertroffen. Die beste Zeit die Inselgruppe zu besuchen ist zwischen Dezember und April wobei der beste Monat der März ist da der Monsun vorbei und das Wasser klar ist.

Der Nationalpark wurde 1982 eröffnet und befindet sich im Landkreis Ko Phrathong von Khuraburi in der Provinz Phang-Nga. Er umfasst eine Fläche von 128 Quadratkilometern, wovon 14 Quadratkilometer von den Inseln eingenommen werden, und liegt an der westlichen Küste der Andamanensee im Indischen Ozean.
Die elf exotischen Granit-Inseln des Parks sind während der Teritiary-Kreidezeit vor 65.000.000 Jahren durch das Austreten von heißem Magma entstanden und wurden dann durch Gletschereis und die Wellenbewegungen des Meeres geglättet.

Similan ist das malaysische Wort für 9, da 9 Inseln zur Similan Gruppe gehören: Ko Bangu, Ko Similan, Hin Huwagralok, Ko Payu, Ko Ha, Ko Miang, Ko Payan, Ko Payang und Ko Huyong. Im Jahr 1998 wurde der Park erweitert um die Inseln Ko Tachai und Ko Bon, die sich weiter nördlich der Similan Gruppe befinden, mit einzubeziehen. Damit erhöhte sich die Fläche des Parks auf 140 Quadratkilometer.

Wenn Sie in Hotels oder Resorts in Khao Lak oder Phuket übernachten, können Sie Tagesausflüge zu den Inseln buchen aber es ist auch möglich in einer der einfachen Unterkünfte im Hauptquartier des Parks zu übernachten wenn Sie mehr Zeit dort verbringen möchten.

Similan NationalparkDer Park besteht aus zahlreichen Inseln mit hohen und steilen Granit-Bergen, Stränden und Felsen die viele verschiedene Formen aufweisen. Die Küsten der einzelnen Inseln sind geschwungen. Es gibt keinen Schlamm entlang der Strände so dass der Sand sehr sauber, weiß und sehr fein ist. Einige Inseln haben Hügeln die in der Regel recht hoch sind wobei die höchste Erhebung 244 Meter über dem Meerespiegel liegt. Andere Inseln sind eher flaches Gebiet und von Sanddünen und Korallenriffen umgeben. Die Sommerzeit beginnt Mitte Februar und endet im Mai. Die Regenzeit geht von Mitte Mai bis Oktober mit Nordwestlichen Winden. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 27C mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 83%. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt 3.560 Millimeter mit einer Verdampfungsrate von 1.708 Millimetern pro Jahr. In der Regenzeit ist der Park vom 16.Mai - 14.November für Besucher geschlossen. Die Vegetation kann in 3 Kategorien eingeteilt werden:
Strandwald
Similan Nationalpark Ein offener Wald mit vereinzelten Pflanzen mit einer ungefähren Höhe von nicht mehr als 15 Metern wie: Terminalia catappa, Barringtonia asiatica, Callophyllum inophyllum.
Kleine Stauden und große Sträucher mit nicht mehr als 10 Metern Höhe wie: Xylocarpus gaugeticus, Herltiera littoralis, Hibiscus tiliaceus.
Kleinere Sträucher wie: Capparis micracautha, Breynia Vitris-idaea Fischer, Pandanus odoratissimus.
Bodendecker wie: Bohnen, Vigna sp., Spilanthes sp., Ischaemum barbatum, Lophatherum grazile, Hoya parasittrica, Asplenium Nidus.
Buschwald
Ein Habitat für Sträucher die sich auf Gründen mit einer Bodentiefe von nicht mehr als 30 Zentimeter entwickeln können. Man kann ein paar Kakteen finden aber die häufigsten Sträucher sind: Cercus spp., Dracaena spp., Memecylon caeruleum, Cleistanhus polyphyllus.
Primärwald
marine life Ein Habitat für Stauden mit einer Höhe von 20 Metern oder darüber wie: Dipterocarpus costatus, Dipterocarpus boudii, Shores spp., Niedrigere Stauden von 15-20 Metern Höhe wie: Palaquium obovatum, Eugenia denaiflora, Wrightia sp., Stauden von 10-15 Meter Höhe wie: Hydnocarpus ilicifolius, Semecarpus curtisii, Diospyros wallichii. Bambusa sp., Calamus longisetus, Plam, Amydrium mittel-und Bauhinia glauca. Ausserdem Schlingpflanzen und Parasiten wie Betelpfeffers, Bauhinia und Orchideen.

Zu der einzigartigen Vegetation die es nur auf der Insel Ko Yai in der Andamanensee gibt gehören Sapodilla und Nguang Chang Talay und essbare Pflanzen wie Manilkara sp., Toumefotia Argentia, Bouea oppositifolio, Lepisanthes rubiginosa, Diospyros wallichii, Neang und Copparis micracantha.

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Unter dem Meer des Mu Ko Similan Nationalparks liegt ein komplexes Ökosystem gemeinhin als der Regenwald des Meeres bezeichnet: das Korallenriff. Die wichtigsten Bewohner des Riffs sind Korallen und die eng verwandten Seeanemonen, vom Stamm Cnidaria, der Klasse Anthozoa, die alle radialsymmetrische wirbellose Tiere enthält. Korallen und Seeanemonen existieren als einzelne Polypen und leben manchmal einzeln bilden aber überwiegend kolonien. Die Polypen der Steinkorallen produzieren Kalkstein in einer Vielzahl von Formen und Größen was schließlich zur Bildung eines Korallenriffs führt. Weichkorallen haben weiche Körper mit einer großen Anzahl von identischen Polypen die durch fleischiges Gewebe (Zooxanthallae) verbunden sind. Diese Weichkorallen enthalten kleine Algen in ihrem Gewebe die in der Lage sind die Energie der Sonne in Nahrung umzuwandeln. Diese kooperative Beziehung wird als Symbiose bezeichnet und existiert auch in harten Korallen, Muscheln und anderen Meeresorganismen.
 

Es gibt mehrere Faktoren die gute Rahmenbedingungen für ein Riff unterstützen wie z.B. Temperatur, Salzgehalt, Licht, Wellen und Gezeiten, Sedimentation und Nährstoffversorgung. Daher können gesunde Korallenriffe leicht in der Andamanensee gefunden werden - im Vergleich zum Golf von Thailand. In der Andamanensee kann man die Korallenriffe in 2 Klassen aufteilen: Tiefseeriffe und Riffe in mittlerer Tiefe. Tiefseeriffe reichen bis zu einer Tiefe von 30 Metern. Dieser Riff-Typ ist bei den Similan und Surin Inseln der häufigste. Korallenriffe in mittleren Tiefen reichen bis zu einer Tiefe von 8-15 Meter.

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Korallen können auch in strukturelle Klassen eingeteilt werden: massive, säulenförmige, Verkrustungen, Verzweigungen, laminare und frei lebenden Korallen. Die Steinkorallen die im Mu Ko Similian Nationalpark gefunden werden sind Tiefseearten wie Hirschhorn Korallenarten (Acropora echinata) und die kleineren Blumenkohl-förmigen Typen (Seriatopora histrix). Viele andere Arten von Meereslebewesen existieren innerhalb des Korallenriffs: Gorgonien, Seefarn, blumenartige Weichkorallen, verschiedene Arten von Krabben, Hummer, Tintenfische, Schwämme, Seegurken und Riesenmuscheln.

Über dem Meerspiegel findet man auf jeder Insel Strandwald der sich weiter landeinwärts in Tropenwald verwandelt. Zu den wichtigen Baumarten gehören: Manilkara sp., Cordia subcordia und Tournefotia Argentia. Eine im Jahr 1992 durchgeführte Studie ergab 39 Vogelarten die auf den neun Inseln zu finden sind. Zu den einheimischen Arten gehören der Seeadler und die Weiße Kielralle und zu den Zugvögeln die Schnepfe, Gebirgsstelze, Rauchschwalbe, Kuhreiher, Wasserhahn und die Rosenseeschwalbe. Zu den am häufigsten zu sehenden Arten gehören der Riff-Reiher, die Nikobar Taube, Kaiserfruchttaube, Seeadler, und der Kragen-Eisvogel. dolphin

Die Umgebung des Mu Ko Similian Nationalparks ist offensichtlich die einer kleinen Insel, wohin Sie auch gehen Sie sind nicht weit vom Meer entfernt.
Natürliche Süßwasserreserven gibt es nur wenige und deshalb können große Säugetierarten dort nicht existieren. Eine Studie ergab das 27 Arten von Kleinsäugern im Park vorhanden sind - darunter 16 Arten von Fledermäusen wie: die schwarz-bärtige Grab Fledermaus, die Vampirfledermaus, die Hufeisennase und die haarlose Fledermaus, 3 Arten von Eichhörnchen inklusive dem Flughörnchen, 4 Arten von Ratten: die gelbe Rajah Ratte, die Reisfeld Ratte, die Dachratte und die Laute Ratte.

Schließlich die aussergewöhnlicheren aber ziemlich häufig vorkommende Bewohner wie: Stachelschwein, Zibetkatze, fliegende Lemuren und die Großen Tümmler, 22 Arten von Reptilien und Amphibien wie: gelber Bungar (Giftschlange), Netzpython, weißlippige Grubenotter, gemeine Grubenotter, Eidechsen, Karettschildkröte, Leder Schildkröte, Bengalischer Waran, gemeiner Wasser Waran, asiatischer Frosch, Seefrosch und der gemeine Busch Frosch. Ausserdem gibt es eine weitere interessante Art auf den Similan Insel welche 'behaarte Berg Landkrabbe' genannt wird. Diese Krabbe kann in so großer Zahl gefunden werden das Sie nur ein bischen rumlaufen müssen um welche zu sehen.

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